TuS Nohfelden e.V.

 

 
 
 

+++ Das Neue Wappen der SG Nohfelden-Wolfersweiler+++

Der Entwurfsgedanke des SG-NOWO-Wappens leitet sich vom Ziel ab, einen hohen Wiedererkennungswert zu generieren, mit dem sich alle SG-Mitglieder identifizieren können: Die Grundform als Ellipse zeigt die Umrisse eines typischen mittelalterlichen Schildes und symbolisiert so die Wehrhaftigkeit der neu formierten Fußball-Spielgemeinschaft. Das Zusammenspiel der gewählten Farben, der Schrift und der Symbole, die im Übrigen symmetrisch angeordnet sind, sollen der Identifizierung und Alleinstellung dienen und der neu gegründeten Gemeinschaft ein Zusammengehörigkeitsgefühl geben.

Das nun kreierte Wappen der SG NOWO vereinigt die prägenden Kennzeichen der beiden benachbarten Orte Nohfelden und Wolfersweiler, deren Sportvereine sich nun in Sachen Fußball kürzlich zusammengeschlossen haben:
Das Nohfelder Wahrzeichen schlechthin, das auch bereits das TUS-Wappen bestimmt, ist die mittelalterliche Burg Veldenz aus dem Jahr 1285, die seit jeher das Ortsbild von Nohfelden prägt. Sie liegt auf einem Bergsporn im Ortszentrum, wo der etwa 20 Meter hohe Bergfried weithin sichtbar ist, den man nun auch auf dem neuen Wappen wiederfindet. Dadurch dass die Turmspitze aus dem umfassenden Silberring des Wappens ausbricht, wird die sinnbildlich „herausragende“ Stellung der Burg für den Ort Nohfelden unterstrichen.

Der o. g. Bergsporn wird durch den nach oben gebogenen Schriftzug mit dem Namen der neuen Spielgemeinschaft symbolisiert.
Aber auch Wolfersweiler soll in dem neuen Wappen nicht zu kurz kommen: In Anlehnung an den Ortsnamen spricht man schon seit jeher von „den Wölfen aus dem Saarland“, wenn es um die Dorfbevölkerung geht. Eine überlebensgroße Metallskulptur eines aufrecht stehenden Wolfes an der Ortsdurchfahrt zeigt dies auch allen, die den Ort besuchen.

Dem Symmetriegedanken folgend wird auf dem SG-Wappen die Nohfelder Burg also beidseitig von zwei heulenden Wölfen flankiert: Wie auch die Ellipsenform soll die geschwungene Form der stilisierten Wölfe dem Wappen zusätzlich eine gewisse Dynamik verleihen.
Wenn auch nur einem Mythos entliehen, heulen Wölfe dem Sprech nach das an, wozu sie eine besondere Verbindung verspüren. Diesem Mythos und der neuen Verbindung der beiden Ortschaften soll durch die vorgenannte Anordnung im Wappen symbolisch Rechnung getragen werden.

Nicht zuletzt sollten sich in dem neuen Wappen auch altbekannte Vereinsfarben wiederfinden:
Sowohl der TuS Nohfelden, schon immer in blau und weiß unterwegs, als auch der SV Wolfersweiler mit seinen schwarz-grünen Farben sollten ihren Anteil erhalten: Also ist das Wappen grundsätzlich in weiß und schwarz angelegt und unter dem gebogenen Schriftzug sind vertikale Breitstreifen in weiß-schwarzem Wechsel angeordnet, die zentral mit einem Fußballsymbol überlagert sind. Zugegebenermaßen beißen sich die beiden anderen Farbanteile in den Wappen der Stammvereine, nämlich blau und grün, zu sehr, als dass man sie ernsthaft hätte in einem neuen Wappen zusammenführen können.

Der Silberring schließlich soll das Wappen rahmen und ihm auch eine gewisse Wertigkeit verleihen: Silber ist nicht nur ein Edelmetall, sondern auch die Farbe des sich ständig ändernden Mondes: Gemäß Farbenlehre sollen Silbertöne harmonisieren, reinigend wirken sowie Hemmungen lösen und das Selbstbewusstsein stärken. Die Farbe steht für Aufrichtigkeit und soll außerdem die Fantasie beflügeln sowie Flexibilität in Denken und Handeln bescheren; alles Eigenschaften, die auch im Fußball nützlich sein können. Im weiteren Sinne kann in dem silberfarbenen Band auch die durchfließende Nahe gesehen werden.

Der Name der neuen Spielgemeinschaft „NOWO“ setzt sich aus den Anfangssilben der beiden beteiligten Orte zusammen und ist außerdem phonetisch (lautlich) dem lateinischen „novo“ gleich (Ablativ von novus,-a,-um – neu) und bedeutet so viel wie „Auf das Neue!“. Auch dies kann ein schönes Leitmotiv für die gemeinschaftliche Zukunft sein.
Letztlich steht noch die Jahreszahl 2021 am oberen Wappenrand für das Gründungsjahr der neuen Spielgemeinschaft.

Insgesamt kann in Namen, Farben- und Wappensymbolik sehr viel abgelesen und auch hineininterpretiert werden. In jedem Fall kann ich versichern, dass es mir eine große Freude war, als der Vorstand mit der Bitte zur Erstellung eines Wappens auf mich zukam. Wir werden sehen, wohin wir mit dem neuen Wappen kommen.



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